KLEINE DINGE, GROSSE WIRKUNG

Wie oft gehen wir durch den Tag, ohne richtig auf unsere Umgebung zu achten? Wie oft hetzen wir von einem Termin zum anderen, ohne uns richtig Zeit zu nehmen? Wie oft gehen wir durch die Natur, ohne sie wirklich zu SEHEN? Sind wir an einem neuen Ort, gelingt es uns oft besser, die Umgebung richtig WAHRZUNEHMEN. Aber im Alltag, auf den Wegen, die wir täglich gehen, haben wir das verlernt. Die Wege sind vertraut, man ist sie schon hunderte, tausende Male gegangen. Die Gedanken sind laut und immer präsent und wir haben keine Zeit und keine Muße, uns auf die kleinen schönen Besonderheiten einzulassen. Dabei sind sie da, immer und überall, und wenn man es will und zulässt, nimmt man sie wahr.

Ich liebe ja alle Jahreszeiten! Der Frühling – das neue Erwachen wird sichtbar, die Sonne schickt uns immer kräftigere Strahlen und energetisiert uns und alles rund um uns herum. Überall, wo ich hinsehe, sprießen neue Pflanzen aus dem Boden, wachsen frische Blüten und Blätter an den Bäumen. Der Sommer – so präsent ist die ganze große Kraft der Natur. Von der kräftigen Sonne, die so lange scheint, über die Planzen und Bäume, die in voller Pracht blühen…

Der Herbst – er zeigt uns die Schönheit der Natur so deutlich und in so vielen Facetten! Da sieht man ein perfektes Spinnennetz in der Staude hinterm Haus. Schau dir das nächste Mal das Netz genau an: die Feinheit der Fäden. Den perfekten Aufbau. Wenn du Glück hast, darfst du einmal eine Spinne beim Spinnen beobachten – das ist magisch! Du siehst die Blätter der Bäume, wie sie sich verfärben. Mach dir einmal bewusst, was dahinter steckt!

Der Winter – die Bäume, Sträucher und die meisten Pflanzen gehen in den Ruhemodus, bereiten sich auf eine Pause vor, ziehen alle Kräfte in die Wurzeln ein, um dort, im Inneren, bereits die Vorbereitungen für den nächsten Zyklus zu treffen. Ein bisschen kann man sich als Mensch an der Natur ein Beispiel nehmen – auch wir können uns zeitweise in unser Inneres zurückziehen, die Kräfte von außen nach innen holen, um sie dort zu bündeln und für neue Aufgaben wieder nach außen zu bringen.

Das dürfen wir im Moment TUN und vor allem ZULASSEN: besinnen wir uns auf das Innerste, auf das Wichtigste in uns. Nehmen wir uns SELBST wieder wahr, alle unsere kleinen, schönen Besonderheiten, du uns selbst ausmachen. Wenn wir uns derer bewusst sind, können diese „Kleinigkeiten“ Großes bewirken.

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